Montag, 28. Januar 2019

Townsville und Magnetic Island


NachAirlie Beach fuhren wir direkt nach Townsville. Auf dem Weg machten wir Pause in Bowen direkt am Strand. Nachdem wir schon wieder unterwegs waren, stellten wir alle drei fest, dass unsere Füße und Beine total von Sandfliegen zerstochen waren und fürchterlich juckten. Wir haben den Halt sehr bereut und hatten noch Tage später mit den Stichen zu kämpfen.
Auf dem Weg nach Townsville machten wir Halt am Alligator Creek. Dort liefen schon am Parkplatz kleinere Wallabys rum und wir folgten dem Weg zu den Badestellen. Der Fluss hat dort große Becken ausgewaschen, in denen man schwimmen kann. Den Rückweg zum Auto legten wir im Turbogang zurück, weil es vor Moskitos dort nur so schwirrte.








Am Spätnachmittag kamen wir in Townsville an und stellen den Camper an vor Sophie und Davids Haus an die Straße.  Dort blieben wir für die nächsten drei Tage stehen. Am Abend gab es Barbecue und wir lernten auch Jari, den Mitbewohner von Sophie und David kennen.
Den nächsten Tag verbrachten wir mit einer Stadtführung durch Townsville. Sophie führte uns an alle interessanten Orte, den Ross River Damm, das Freizeitgelände am Fluss, die „Altstadt“ von Townsville und auf den Castle Hill.






Am folgenden Tag machten wir einen Ausflug nach Magnetic Island. Sophie brachte uns zur Fähre und holte uns am Abend wieder ab. Wir machten dort eine Wanderung, den Forts Track. Leider bekamen wir keinen Koala zu Gesicht, obwohl auf der Insel die größte Koala-Population von Queensland leben soll. Sehr schade! Unser Weg führte uns im Anschluß in die Horseshoe Bay. Dort gibt es einen langen wunderschönen Sandstrand, aber schwimmen kann man nur innerhalb des Stingernets. Wir kamen zur Ebbe hin und das Wasser reichte uns höchstens bis zum Knie.  Fritz hatte seit Bowen sowieso keinen Bock mehr auf Sandstrand und so ließen wir das Baden schön bleiben. Wir genossen den schönen Anblick und nahmen den nächsten Bus zurück nach Nelly Bay zur Fähre. 

Hafen von Townsville


auf der Fähre










 An der Anlegestelle setzten wir uns auf eine Bank und es gesellten sich nach und nach noch ein paar Leute dazu – ein Schwede, der auf Magnetic Island wohnt und zwei südamerikanische Touristen. Die Fähre hatte über eine halbe Stunde Verspätung und bis wir zurück in Townsville waren, war es schon dunkel. Mein Handy hatte keinen Saft mehr und Fritz Handy kann oft kein offenes WiFi empfangen. So liefen wir bis in die Flinders Street, in der wir schon am Vortag waren, und riefen von einer Telefonzelle Sophie an, damit sie uns abholen kommt. Das hat nach einiger Zeit tatsächlich geklappt und für unseren Abschiedsabend gab es Känguruhfleisch vom Grill. Schmeckt anders als anderes Fleisch, lecker, aber man kann nicht so viel davon essen, weil der Geschmack doch sehr eigen ist.
Am nächsten Tag fuhren Fritz und ich ab weiter Richtung Norden. Wir wollten einen gechillten Tag am Meer verbringen und einfach mal nichts machen. Auf dem Weg machten wir halt in Cristal Creek, einer sehr schönen Badestelle am gleichnamigen Fluss.

Cristal Creek

Danach steuerten wir einen Campingplatz in Rollingstone an, weil wir den Camper wieder an Strom anschließen mussten. Der Platz war fast leer , lag direkt an einem sehr langen und leeren Sandstrand . Wir waren begeistert! Wir stellten den Camper ab und machten einen Spaziergang zum Meer. Dort standen Schilder mit Warnungen vor Salzwasserkrokodilen (deshalb der leere Strand!).




Dann also zum Pool. Der sah wirklich gut aus und kein Mensch dort! Wir warfen uns in unsere Badesachen, nahmen was zu lesen mit und machten es uns in den bereitstehenden Liegen bequem. Kaum lagen wir da, wurden wir von winzigen Fliegen umschwirrt  (Sandfliegen??). Nach der Erfahrung in Bowen packten wir unsere Sachen wieder zusammen und zogen uns schon früh in unseren Camper zurück!

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