Der nächste Tag war ein Reisetag, d.h. wir waren die ganze
Zeit am Fahren. Die Entfernungen sind riesig und die Straße verlief ziemlich
eintönig und geradlinig Richtung Osten. Eigentlich war das Tagesziel Mackay,
aber da es noch hell war, beschlossen wir gleich weiter nach Airlie Beach zu
fahren. Dort steuerten wir einen Campingplatz mitten im Ort an und holten uns
zum Abendessen was von einem thailändischen Restaurant, das Sophie noch von
ihrem letzten Besuch kannte. Es hat gut geschmeckt und danach gng es auch schon
bald ins Bett.
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| nur geradeaus |
Am nächsten Tag machten wir uns einen ruhigen Tag in Airlie
Beach. Wir fuhren zum Strand und gingen erst Mal baden. Dort gab es ein
Stingernet, in dem man gefahrlos schwimmen konnte, aber weil Ebbe war, war das
Wasser nur mehr knietief. Es war bewölkt aber einen Sonnenbrand haben wir uns
trotzdem geholt. Für den Abend suchten wir uns einen anderen Campingplatz, der
uns weitaus besser gefiel und sahen uns noch Shute Harbour an, wo auch Schliffe
ablegen sollten. Dort waren offensichtlich Bauarbeiten im Gange und der
Hafen so gut wie
geschlossen. Auf dem Rückweg fanden wir einen
schönen Campingplatz etwas außerhalb vom Ort.
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| Strand mit Stingernet |
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| Airlie Beach |
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| Vögel am Campingplatz |
Am Abend gingen wir nochmal zu
Fuß nach Airlie Beach, um eine Tour für den nächsten Tag nach Whitsunday Island
zu buchen. Die sind alle ziemlich teuer, aber wenn man schon mal da ist, will
man natürlich auch die Sehenswürdigkeiten mitnehmen. Versprochen wurde eine
Umrundung der Inselgruppe, Strandausflüge, Standup-Paddeling und Schnorcheln.
Das ganze für 189 Dollar pro Person.Am nächsten Morgen wurden wir vom Campingplatz abgeholt und
zum Schiff transportiert. Erst mal mussten wir einchecken, d.h. einen
Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Dann wurden wir mit den anderen zum Schiff
gebracht und nach Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen ging die Fahrt los.
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| auf dem Boot |
Die Fahrt war ziemlich windig und schnell und dauerte
ungefähr 1 Stunde.
Wir liefen einen schönen
weißen Strand an, wo wir auch baden durften, aber natürlich nur in Stingersuits
– das sind Ganzkörper-Neoprenanzüge und für uns sehr ungewohnt. Der Sand ist so
fein und weich, wie wir ihn bisher noch nirgends erlebt haben.
Dort
konnte man auch Standup-Paddeling ausprobieren, was Fritz und Sophie
auch gerne nutzten.
Danach wurden wir wieder aufgesammelt und die Fahrt ging um
die Inseln weiter zu Whitsand Beach. Dort wurden wir zunächst zum Lookout
geführt, wo man einen wunderbaren Blick auf die schneeweißen Strände hat. Es
waren mehrere Gruppen unterwegs und es war schon ziemlich nervig, bis jeder
seine Fotos gemacht hatte und man den Blick wirklich genießen konnte.
Im Anschluß liefen wir auf die Nordseite der
Insel, wo es einen endlos breiten und langen Sandstrand gab und die Leute auch
ohne Stingersuit ins Wasser gingen.
Es
ist wirklich schön dort und selbst die Touristen verlaufen sich an dem großen
Strand. Schatten ist dort Mangelware und das Sonnenlicht wegen des weißen
Strandes noch gleißender als sonst.
Von einem Schlauchboot wurden wir am gegenüber liegenden
Strand wieder aufgesammelt und dann gab es erst mal Mittagessen an Bord.
Anschließend ging die Fahrt weiter zu einem Schnorchelplatz bei einer anderen
Insel. Leider war die Sicht nicht besonders gut, man konnte ein paar Korallen
sehen, einige Fische, aber bei weitem nicht so viel wie an anderen Stellen auf
den Philippinen oder in Malaysia. Angeblich hat das mit dem Cyclon zu tun,
der vor ungefähr einem Jahr bei Airlie
Beach gewütet hat. Wir hatten uns von den Ausläufern vom Great Barrier Reef
mehr versprochen!
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