Montag, 28. Januar 2019

Airlie Beach und Whitsunday Island


Der nächste Tag war ein Reisetag, d.h. wir waren die ganze Zeit am Fahren. Die Entfernungen sind riesig und die Straße verlief ziemlich eintönig und geradlinig Richtung Osten. Eigentlich war das Tagesziel Mackay, aber da es noch hell war, beschlossen wir gleich weiter nach Airlie Beach zu fahren. Dort steuerten wir einen Campingplatz mitten im Ort an und holten uns zum Abendessen was von einem thailändischen Restaurant, das Sophie noch von ihrem letzten Besuch kannte. Es hat gut geschmeckt und danach gng es auch schon bald ins Bett.

nur geradeaus
Am nächsten Tag machten wir uns einen ruhigen Tag in Airlie Beach. Wir fuhren zum Strand und gingen erst Mal baden. Dort gab es ein Stingernet, in dem man gefahrlos schwimmen konnte, aber weil Ebbe war, war das Wasser nur mehr knietief. Es war bewölkt aber einen Sonnenbrand haben wir uns trotzdem geholt. Für den Abend suchten wir uns einen anderen Campingplatz, der uns weitaus besser gefiel und sahen uns noch Shute Harbour an, wo auch Schliffe ablegen sollten. Dort waren offensichtlich Bauarbeiten im Gange und der  Hafen so gut wie  geschlossen. Auf dem Rückweg fanden wir einen schönen Campingplatz etwas außerhalb vom Ort.

Strand mit Stingernet

Airlie Beach

Vögel am Campingplatz




Am Abend gingen wir nochmal zu Fuß nach Airlie Beach, um eine Tour für den nächsten Tag nach Whitsunday Island zu buchen. Die sind alle ziemlich teuer, aber wenn man schon mal da ist, will man natürlich auch die Sehenswürdigkeiten mitnehmen. Versprochen wurde eine Umrundung der Inselgruppe, Strandausflüge, Standup-Paddeling und Schnorcheln. Das ganze für 189 Dollar pro Person.Am nächsten Morgen wurden wir vom Campingplatz abgeholt und zum Schiff transportiert. Erst mal mussten wir einchecken, d.h. einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Dann wurden wir mit den anderen zum Schiff gebracht und nach Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen ging die Fahrt los.

auf dem Boot

Die Fahrt war ziemlich windig und schnell und dauerte ungefähr 1 Stunde.  Wir liefen einen schönen weißen Strand an, wo wir auch baden durften, aber natürlich nur in Stingersuits – das sind Ganzkörper-Neoprenanzüge und für uns sehr ungewohnt. Der Sand ist so fein und weich, wie wir ihn bisher noch nirgends erlebt haben.  Dort  konnte man auch Standup-Paddeling ausprobieren, was Fritz und Sophie auch gerne nutzten.






Danach wurden wir wieder aufgesammelt und die Fahrt ging um die Inseln weiter zu Whitsand Beach. Dort wurden wir zunächst zum Lookout geführt, wo man einen wunderbaren Blick auf die schneeweißen Strände hat. Es waren mehrere Gruppen unterwegs und es war schon ziemlich nervig, bis jeder seine Fotos gemacht hatte und man den Blick wirklich genießen konnte.  Im Anschluß liefen wir auf die Nordseite der Insel, wo es einen endlos breiten und langen Sandstrand gab und die Leute auch ohne Stingersuit ins Wasser gingen.  Es ist wirklich schön dort und selbst die Touristen verlaufen sich an dem großen Strand. Schatten ist dort Mangelware und das Sonnenlicht wegen des weißen Strandes noch gleißender als sonst.







Von einem Schlauchboot wurden wir am gegenüber liegenden Strand wieder aufgesammelt und dann gab es erst mal Mittagessen an Bord. Anschließend ging die Fahrt weiter zu einem Schnorchelplatz bei einer anderen Insel. Leider war die Sicht nicht besonders gut, man konnte ein paar Korallen sehen, einige Fische, aber bei weitem nicht so viel wie an anderen Stellen auf den Philippinen oder in Malaysia. Angeblich hat das mit dem Cyclon zu tun, der  vor ungefähr einem Jahr bei Airlie Beach gewütet hat. Wir hatten uns von den Ausläufern vom Great Barrier Reef mehr versprochen!

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