Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und liefen
nochmal zum größten Pool zwischen den Felsen, damit Fritz eine Schwimmrunde
absolvieren konnten. Wir hatten am Abend beschossen, nochmal ans Meer zu
fahren. Sophie meinte, Port Douglas wäre sehr schön und man könne ohne von
Sandfliegen zerstochen zu werden, am Strand liegen. Gesagt, getan – schon am
frühen Nachmittag kamen wir in Port Douglas an, fuhren auf einen Campingplatz
„im Zentrum“ und nahe am Strand und machten uns gleich mitsamt Badesachen auf,
die Örtlichkeiten zu erkunden. Der Strand ist wirklich sehr schön, ein langer
breiter Sandstrand gesäumt von Palmen. Schwimmen kann man dort auch nur im
Stingernet. Es war ziemlich windig und dadurch waren die Wellen relativ hoch,
so dass man eigentlich nur plantschen konnte. Das Wasser hatte 26 Grad, also
richtig schön erfrischend. Fritz wollte gar nicht ins Wasser, was sehr
ungewöhnlich ist. Ich denke, er hatte Angst, dass durch die Wellen die Quallen
über die Absperrung ins Stingernet
gespült werden. Vielleicht hätten wir lieber die Warntafel am Strand mit
den vrerschiedenen Quallenarten nicht lesen sollen. Da kann es einem schon
vergehen!
| Quallenwarnung |
Wir beschlossen, den Ort zu erkunden. Das Zentrum besteht
aus zwei großen Straßen, an denen die Touristengeschäfte, Bars und Restaurants
liegen. Außerdem gibt es noch eine kliene Kirche und einen Aussichtspunkt mit
einem schönen Blick über den Strand. Im Hafen liegen viele Schiffe vor Anker
und man merkt, dass hier keine Armen Urlaub machen.
| St. Marys by the Sea |
Wegen dem Labourday, der hier am 7. Mai Feiertag ist, hatten wir gestern schon alles für unser Barbecue eingekauft und so grillten wir am Abend im Kitchen Area unsere Sachen. Hier gibt es auf jedem Campingplatz , öffentlichen Rastplätzen oder auch in Parks oder an Schwimmbädern Grillstellen mit Gasgrill, die jeder kostenlos nutzen kann. Das ist wirklich eine feine Sache.
Nach der Nacht in Port Douglas fuhren wir die Küste entlang
Richtung Süden nach Cairns. Das dauert ungefähr eineinhalb Stunden und ist mit
eine der schönsten Strecken, die wir gefahren sind. Die Straße führt direkt am
Meer entlang, rechts ist Regenwald und man hat immer wieder wunderschöne
Ausblicke.
In Cairns hatte Sophie schon einen Campingplatz ausgewählt
und den steuerten wir direkt an. Wir mussten ja das Wohnmobil ausräumen, sauber
machen und unsere Rucksäcke packen, weil am nächsten Tag unser Flug nach
Brisbane ging. Wir erledigten all diese Sachen und fuhren dann mit Sophies Auto
in die Innenstadt. Nach Brisbane ist Cairns die blebteste Stadt, die wir gesehen
haben. Es waren viele Menschen unterwegs und sogar nach Sonnenuntergang saßen
viele Leute in den Restaurants und Cafes. Es sind viele Touristen und
Backpacker unterwegs und wahrscheinlich durch den Internationalen Flughafen der
Stadt ist hier im allgemeinen viel los. Das Klima ist tropisch, also
feucht-heiß. Mitten in der Stadt gibt es einen riesigen Swimmingpool, natürlich
mit Umkleiden, Barbecue-Area usw, den jeder kostenlos nutzen kann.
Sophie
kannte sich in Cairns gut aus, weil sie immer zu dem dortigen Konsulat fahren
musste, um ihre Prüfungen für die Fernuni zu schreiben. Auch dort fuhren wir
vorbei. Wir zogen durch mehrere Souvenirläden, um noch ein paar Geschenke für
die Daheimgebliebenen einzukaufen. Vor allem aber wollten wir zum Abschluß unserer
Reise nochmal schön essen gehen. Sophie kannte einen Inder, von dem sie ganz
begeistert war und es hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt. Als wir zum Auto
zurückkamen, klebte ein Ticket an der Scheibe. Obwohl wir vorher noch über
Parkautomaten diskutiert hatten, haben wir dann alle drei vergessen, ein Ticket
zu ziehen. Die Strafen hier sind ganz schön saftig. Das Parkticket hätte 2
Dollar gekostet. Wenn man keins hat muss man 58 Dollar zahlen.
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| am Strand in Cairns |
Am Morgen räumten wir die restlichen Sachen aus dem Wohnmobil,
packten alles, was wir nicht mitnehmen konnten und unsere Rucksäcke in Sophies
Auto und fuhren zur Rückgabe des Wohnmobils. Dort ging alles reibungslos über
die Bühne und schon nach einer halben Stunde waren wir fertig und fuhren
nochmal in die Stadt. Bis zu unserem Flug hatten wir noch Zeit und wollten noch
eine Runde im Pool schwimmen gehen. Als wir hinkamen, war der leider wegen
Reinigungsarbeiten (einmal die Woche und ausgerechnet wenn wir hinwollen!)
geschlossen. So bezahten wir wenigstens den Strafzeittel vom Vortag bei der
Post, aßen noch etwas in einem Foodcourt und dann setzte uns Sophie am
Flughafen ab. Sie wollte auch spätestens um 1 nach Townsville starten. Die
Fahrt dauert mindestens 4 – 5 Stunden und man sollte wegen der Tiere möglichst
nicht nachts fahren.

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