Donnerstag, 7. März 2019

Port Douglas und Cairns


Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und liefen nochmal zum größten Pool zwischen den Felsen, damit Fritz eine Schwimmrunde absolvieren konnten. Wir hatten am Abend beschossen, nochmal ans Meer zu fahren. Sophie meinte, Port Douglas wäre sehr schön und man könne ohne von Sandfliegen zerstochen zu werden, am Strand liegen. Gesagt, getan – schon am frühen Nachmittag kamen wir in Port Douglas an, fuhren auf einen Campingplatz „im Zentrum“ und nahe am Strand und machten uns gleich mitsamt Badesachen auf, die Örtlichkeiten zu erkunden. Der Strand ist wirklich sehr schön, ein langer breiter Sandstrand gesäumt von Palmen. Schwimmen kann man dort auch nur im Stingernet. Es war ziemlich windig und dadurch waren die Wellen relativ hoch, so dass man eigentlich nur plantschen konnte. Das Wasser hatte 26 Grad, also richtig schön erfrischend. Fritz wollte gar nicht ins Wasser, was sehr ungewöhnlich ist. Ich denke, er hatte Angst, dass durch die Wellen die Quallen über die Absperrung ins Stingernet  gespült werden. Vielleicht hätten wir lieber die Warntafel am Strand mit den vrerschiedenen Quallenarten nicht lesen sollen. Da kann es einem schon vergehen!





Quallenwarnung







Wir beschlossen, den Ort zu erkunden. Das Zentrum besteht aus zwei großen Straßen, an denen die Touristengeschäfte, Bars und Restaurants liegen. Außerdem gibt es noch eine kliene Kirche und einen Aussichtspunkt mit einem schönen Blick über den Strand. Im Hafen liegen viele Schiffe vor Anker und man merkt, dass hier keine Armen Urlaub machen.


St. Marys by the Sea



Wegen dem Labourday, der hier am 7. Mai Feiertag ist, hatten wir gestern schon alles für unser Barbecue eingekauft und so grillten wir am Abend im Kitchen Area unsere Sachen. Hier gibt es auf jedem Campingplatz , öffentlichen Rastplätzen oder auch in Parks oder an Schwimmbädern Grillstellen mit Gasgrill, die jeder kostenlos nutzen kann. Das ist wirklich eine feine Sache.
Nach der Nacht in Port Douglas fuhren wir die Küste entlang Richtung Süden nach Cairns. Das dauert ungefähr eineinhalb Stunden und ist mit eine der schönsten Strecken, die wir gefahren sind. Die Straße führt direkt am Meer entlang, rechts ist Regenwald und man hat immer wieder wunderschöne Ausblicke.
In Cairns hatte Sophie schon einen Campingplatz ausgewählt und den steuerten wir direkt an. Wir mussten ja das Wohnmobil ausräumen, sauber machen und unsere Rucksäcke packen, weil am nächsten Tag unser Flug nach Brisbane ging. Wir erledigten all diese Sachen und fuhren dann mit Sophies Auto in die Innenstadt. Nach Brisbane ist Cairns die blebteste Stadt, die wir gesehen haben. Es waren viele Menschen unterwegs und sogar nach Sonnenuntergang saßen viele Leute in den Restaurants und Cafes. Es sind viele Touristen und Backpacker unterwegs und wahrscheinlich durch den Internationalen Flughafen der Stadt ist hier im allgemeinen viel los. Das Klima ist tropisch, also feucht-heiß. Mitten in der Stadt gibt es einen riesigen Swimmingpool, natürlich mit Umkleiden, Barbecue-Area usw, den jeder kostenlos nutzen kann.

 
am Strand in Cairns
Sophie kannte sich in Cairns gut aus, weil sie immer zu dem dortigen Konsulat fahren musste, um ihre Prüfungen für die Fernuni zu schreiben. Auch dort fuhren wir vorbei. Wir zogen durch mehrere Souvenirläden, um noch ein paar Geschenke für die Daheimgebliebenen einzukaufen. Vor allem aber wollten wir zum Abschluß unserer Reise nochmal schön essen gehen. Sophie kannte einen Inder, von dem sie ganz begeistert war und es hat wirklich ausgezeichnet geschmeckt. Als wir zum Auto zurückkamen, klebte ein Ticket an der Scheibe. Obwohl wir vorher noch über Parkautomaten diskutiert hatten, haben wir dann alle drei vergessen, ein Ticket zu ziehen. Die Strafen hier sind ganz schön saftig. Das Parkticket hätte 2 Dollar gekostet. Wenn man keins hat muss man 58 Dollar zahlen.
Am Morgen räumten wir die restlichen Sachen aus dem Wohnmobil, packten alles, was wir nicht mitnehmen konnten und unsere Rucksäcke in Sophies Auto und fuhren zur Rückgabe des Wohnmobils. Dort ging alles reibungslos über die Bühne und schon nach einer halben Stunde waren wir fertig und fuhren nochmal in die Stadt. Bis zu unserem Flug hatten wir noch Zeit und wollten noch eine Runde im Pool schwimmen gehen. Als wir hinkamen, war der leider wegen Reinigungsarbeiten (einmal die Woche und ausgerechnet wenn wir hinwollen!) geschlossen. So bezahten wir wenigstens den Strafzeittel vom Vortag bei der Post, aßen noch etwas in einem Foodcourt und dann setzte uns Sophie am Flughafen ab. Sie wollte auch spätestens um 1 nach Townsville starten. Die Fahrt dauert mindestens 4 – 5 Stunden und man sollte wegen der Tiere möglichst nicht nachts fahren.
So ging  unsere schöne gemeinsame Reise zu Ende und wir verabschiedeten uns am Flughafen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Rückkehr nach Brisbane

Unser Flug hatte bald eine Stunde Verspätung und wir kamen   am Abend in Brisbane an. Unser Uber-Fahrer, der uns in die gebuchte Wohnung bra...