Nach dem Strandbesuch füllten wir unsere Vorräte bei Aldi
auf, den wir auf dem Weg entdeckt hatten. Unser nächstes Ziel hieß Biloela, das
auf dem Weg ins Landesinnere Richtung Westen liegt. Ganz in der Nähe gibt es
einen See, den Callide Lake. Wir hatten beschlossen, nicht an der Küste entlang
zu fahren, sondern einen Abstecher ins Outback zu machen und dort Edelsteine zu
schürfen.
Die Entfernungen in Australien sind sehr groß und die
Straßen führen viele Kilometer einfach nur geradeaus. Sophie übernahm einen
Teil der Fahrerei. Sie ist ja schon seit einiger Zeit in und um Townsville mit
dem Auto unterwegs, also das Linksfahren, die Straßenverhältnisse und die
Entfernungen gewöhnt.
Kurz vor Biloela folgten wir der Beschilderung zu dem Stausee Lake Callide. Wir waren die einzigen, die zum See wollten und dort war ausser einer Wiese, auf der ein paar Leute campierten, nichts geboten. Wir fragten nach den Übernachtungspreis und ob man in dem See baden könne, weil kein Mensch drin war. Außen rum weideten die Kühe und sonst war absolut nichts los. Es hieß, dass unter der Woche nichts los wäre, aber am Wochenalle alle Einheimischen im See schwimmen gingen. Wir haben ja immer Angst vor allem möglichen Getier und wenn keiner schwimmen geht, vermuten wir irgend etwas Gefährliches im Wasser.
Sophie wagte sich dann doch rein, Fritz schließlich auch und
sie leben beide noch!
Danach fuhren wir nach Biloela weiter und suchten eine Übernachtungsmöglichkeit. Wir fanden einen Campingpark, der ziemlich leer war und wo wir ein eigenes Badehäuschen hatten. Auf dem Campingplatz direkt über unseren Platz hatte sich ein Schwarm Rainbow Lorikeets niedergelassen, die sehr laut sind, aber wunderschön!
Danach fuhren wir nach Biloela weiter und suchten eine Übernachtungsmöglichkeit. Wir fanden einen Campingpark, der ziemlich leer war und wo wir ein eigenes Badehäuschen hatten. Auf dem Campingplatz direkt über unseren Platz hatte sich ein Schwarm Rainbow Lorikeets niedergelassen, die sehr laut sind, aber wunderschön!
Jeden abend trinken wir unsere Ration Hammer ‚n‘ Tongs Bier,
das uns Sophie empfohlen hat. Es ist etwas dünn, aber trinkbar und relativ günstig. Eine Kiste mit 30 Dosen kosten im
Liquorland 30 Dollar. Im Restaurant oder im Pub kostet ein Bier mindestens 5
Dollar! Am Morgen nach dem Aufstehen habe ich am Campingplatz mein erstes
freilebendes Känguruh gesehen. Am Straßenrand haben wir etliche tote liegen sehen –
oder vielleicht waren das auch Wallabys. Ich kann da keinen Unterschied
erkennen!
Nachdem wir in Biloela nochmal aufgetankt hatten, ging die
Reise weiter Richtiung Westen ins Landesinnere. Unsere nächste Etappe sollte
Emerald sein. Wie der Name schon sagt, gibt es dort Smaragde, ein Stückchen
weiter heißen die Orte Anakie, Sapphire und Ruby Vale, also alle Orte sind nach
Edelsteinen benannt. Die Straßen werden immer länger und gerader und die Orte
kleiner, je weiter man in den Westen kommt. Anakie, das als Ort auf der
riesigen Australienkarte eingetragen ist, hat ca. 80 Einwohner, die anderen
Orte nicht viel mehr.
Jedenfalls fanden wir einen Caravan Park in Ruby Vale, der
uns gerne aufnahm, und die freundlliche Dame im Office klärte uns sogleich
über sämtliche Unternehmungsmöglichkeiten in und um Ruby Vale auf. Wir machten
uns was zu Essen und kaum ist es dunkel hier, kehrt auch schon Ruhe ein. Um 8
ist hier absolut alles totenstill, kein Mensch mehr weit und breit zu sehen. Da
geht man dann auch früh ins Bett.




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